pointDie Schuhstraße – Das Herz des inneren Rings


Schuhstraße

Ohne die Schuhstraße geht es nicht! Mit ihr steht und fällt das Ringkonzept.

Seit Jahren wird der Geschäftsverfall der Schuhstraße beklagt. Nachdem der östliche Teil der Straße seit Jahren für Pkw geöffnet ist, folgt nun auch der gesamte westliche Teil. Dazu wurde ein verkehrsberuhigter Bereich – im Volksmund auch Spielstraße genannt – eingerichtet. Das heißt, langsam fahren (bis maximal 7 km/h) ist Pflicht. Dabei müssen die Anwohner nicht um ihre Nachtruhe fürchten, denn nachts wird die Schuhstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Ziel ist es, dem Sorgenkind der Celler Innenstadtstraßen mehr Leben einzuhauchen. Erreichbarkeit steht auch hier ganz oben auf der Wunschliste. Die Fahrgasse wurde verschwenkt angeordnet. Das ermöglichte es, Kurzzeitparkplätze für die schnelle Besorgung einzurichten. Zum anderen können die ansässigen Geschäftsinhaber und Gastronomen den Außenbereich weiterhin nutzen.

Warum die Schuhstraße für das Konzept so wichtig ist:

Der Nordwall – Das Herz des äußeren Rings

Um den äußeren Ring zu realisieren, muss der Nordwall gegenläufig befahrbar sein. So ist es später möglich, vom neu gestalteten Neumarkt aus direkt in den Nordwall einzubiegen. Ziele wie das InterCity Hotel Celle (vorher Steigenberger), das Parkhaus Nordwall oder die Braunschweiger Straße sind dann ohne Umwege zu erreichen. Mit den beiden gegenläufigen Fahrspuren ist die Breite des Nordwalls allerdings völlig ausgeschöpft.

Wäre der innere Ring an der Schuhstraße unterbrochen, müsste der dort auftreffende Verkehr ebenfalls auf den Nordwall geleitet werden. Letzterer würde dann gleichsam zur Umgehungsstraße für die Schuhstraße. Erst über die Hehlentorstraße wäre es dann wieder möglich, vom Nordwall Richtung Kanzleistraße auf den Innenring zu gelangen. Dies würde jedoch auf dem Nordwall eine Linksabbieger und damit dritte Fahrspur erforderlich machen, für die kein Platz vorhanden ist.

Das heißt im Klartext:

Wäre die Schuhstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt geblieben, könnte es keine Gegenläufigkeit auf dem Nordwall geben. Dann wäre die Umgestaltung des Neumarkt überflüssig gewesen. Die Entwicklungschancen für die Allerinsel wären geringer. Letztlich bliebe alles so, wie es war: Umwege, Kehren und die Fahrt durch die enge Fritzenwiese.


Ohne die Schuhstraße funktioniert es nicht, das neue Verkehrskonzept für die Celler Innenstadt !

 

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